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Gewicht auf anderen Planeten

Der Rechner multipliziert das Erdgewicht mit dem Verhältnis der Oberflächen-Schwerkraft des Himmelskörpers zur Erde. Wer auf der Erde 70 kg wiegt, zeigt auf dem Mond 11,6 kg, auf dem Mars 26,5 kg und auf dem Jupiter 177 kg an.

HimmelskörperSchwerkraftAnzeige der Waage
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Masse bleibt, Gewicht ändert sich

Die Masse eines Körpers – gemessen in Kilogramm – ist überall im Universum gleich. Was sich ändert, ist die Gewichtskraft: F = m × g, also Masse mal Fallbeschleunigung. Auf der Erde beträgt g im Mittel 9,81 m/s²; eine Person mit 70 kg Masse wird mit rund 687 Newton nach unten gezogen.

Eine Personenwaage misst eigentlich diese Kraft und rechnet sie mit dem Erd-g in Kilogramm um. Auf dem Mond würde dieselbe Waage deshalb nur 11,6 kg anzeigen, obwohl die Person nicht leichter geworden ist. Der Rechner gibt genau diesen Anzeigewert aus. Ausführlich erklärt wird der Unterschied unter Gewicht und Masse.

Schwerkraft-Tabelle des Sonnensystems

Formel: Gewicht auf dem Himmelskörper = Erdgewicht × (g Himmelskörper ÷ 9,81 m/s²). Bei den Gasplaneten gibt es keine feste Oberfläche; die NASA nennt die Schwerkraft am Äquator auf der Höhe, in der der Druck 1 bar beträgt.

HimmelskörperSchwerkraft (m/s²)Faktor70 kg auf der Erde entsprechen
Sonne27427,91.955 kg
Merkur3,700,37726,4 kg
Venus8,870,90463,3 kg
Erde9,811,00070,0 kg
Mond1,620,16511,6 kg
Mars3,710,37826,5 kg
Jupiter24,792,527176,9 kg
Saturn10,441,06474,5 kg
Uranus8,870,90463,3 kg
Neptun11,151,13779,6 kg
Pluto (Zwergplanet)0,620,0634,4 kg

Warum die Werte so verschieden sind

Die Oberflächen-Schwerkraft hängt von Masse und Radius ab: g = G × M ÷ r². Saturn hat die 95-fache Erdmasse, aber einen fast zehnmal so großen Radius – deshalb wiegt man dort kaum mehr als auf der Erde. Uranus und Venus haben zufällig nahezu dieselbe Schwerkraft. Merkur und Mars sind fast gleich, obwohl Mars doppelt so viel Masse hat: Merkur ist mit seinem großen Eisenkern sehr dicht.

Auch auf der Erde schwankt g: am Äquator 9,78 m/s², an den Polen 9,83 m/s². Eine Person mit 70 kg zeigt am Nordpol daher etwa 0,35 kg mehr an als in Ecuador. Auf der Raumstation ISS in 400 km Höhe wirken noch rund 90 % der Erdanziehung; Schwerelosigkeit entsteht dort durch den freien Fall auf der Umlaufbahn, nicht durch fehlende Schwerkraft.

Was der Rechner nicht berücksichtigt

  • Rotation: Die Fliehkraft schnell rotierender Planeten wie Jupiter und Saturn senkt das effektive Gewicht am Äquator; die NASA-Werte enthalten diesen Effekt teilweise.
  • Sonne: Die Sonne hat keine feste Oberfläche; der Wert bezieht sich auf die sichtbare Photosphäre. Bei 27,9-facher Gewichtskraft könnte ein Mensch nicht stehen und nicht atmen.
  • Höhe: Die Werte gelten an der Oberfläche bzw. auf dem 1-bar-Niveau. Mit wachsendem Abstand nimmt die Schwerkraft mit dem Quadrat der Entfernung ab.
  • Planetenmassen: Wie schwer die Himmelskörper selbst sind, zeigen die Seiten zu Sonne, Erde und Mond.

Häufige Fragen

Wie viel wiegt man auf dem Mond?

Etwa ein Sechstel des Erdgewichts (Faktor 0,165). Aus 70 kg werden 11,6 kg, aus 90 kg werden 14,9 kg.

Wie viel wiegt man auf dem Mars?

Rund 38 % des Erdgewichts. Eine Person mit 80 kg würde auf dem Mars 30,3 kg anzeigen.

Auf welchem Planeten wiegt man am meisten?

Auf dem Jupiter: Die Schwerkraft ist 2,5-mal so stark wie auf der Erde, 70 kg wirken dort wie 177 kg. Auf der Sonne wäre es fast das 28-Fache.

Ändert sich die Masse auf einem anderen Planeten?

Nein. Die Masse in Kilogramm bleibt gleich, nur die Gewichtskraft in Newton ändert sich mit der Schwerkraft.

Warum wiegt man auf dem Saturn fast so viel wie auf der Erde?

Saturn ist zwar 95-mal so massereich, aber sein Radius ist fast zehnmal größer. Beides gleicht sich weitgehend aus; der Faktor liegt bei 1,06.

Quellen

  • NASA Planetary Fact Sheets (NSSDCA)
  • NASA Sun Fact Sheet
  • IAU – Definition of a planet (2006)