Gorilla Gewicht
Ein ausgewachsener Gorilla-Mann (Silberrücken) wiegt in freier Wildbahn meist 140 bis 200 kg, ein Weibchen 70 bis 100 kg. Gorillas sind damit die größten und schwersten Menschenaffen; ein Neugeborenes wiegt rund 2 kg.
- Silberrücken (wild)
- 140–200 kg
- Weibchen (wild)
- 70–100 kg
- Silberrücken im Zoo
- teils über 250 kg
- Neugeborenes
- ca. 1,5–2,5 kg
- Größe aufgerichtet (Mann)
- ca. 1,6–1,8 m
- Armspannweite
- bis ca. 2,6 m
- Pflanzennahrung pro Tag
- bis ca. 20 kg
Gorilla Gewicht nach Art und Unterart
Es gibt zwei Gorilla-Arten mit je zwei Unterarten. Der Östliche Flachlandgorilla (Grauer-Gorilla) ist der größte, der Westliche Flachlandgorilla der häufigste – er lebt auch in den meisten europäischen Zoos. Bei allen Formen wiegen Männchen etwa doppelt so viel wie Weibchen.
| Unterart | Männchen | Weibchen |
|---|---|---|
| Östlicher Flachlandgorilla | ca. 150–210 kg | ca. 70–100 kg |
| Berggorilla | ca. 140–200 kg | ca. 70–100 kg |
| Westlicher Flachlandgorilla | ca. 140–190 kg | ca. 70–90 kg |
| Cross-River-Gorilla | ca. 140–200 kg | ca. 70–100 kg |
Vom Gorillababy zum Silberrücken
Nach rund 8,5 Monaten Tragzeit wiegt ein Gorillababy etwa 1,5–2,5 kg – also weniger als ein menschliches Neugeborenes mit rund 3,3 kg. Es wird bis zu vier Jahre gesäugt. Männchen sind mit etwa 12–15 Jahren ausgewachsen; dann färbt sich das Rückenhaar silbergrau, daher der Name Silberrücken. Weibchen sind mit etwa zehn Jahren ausgewachsen.
Warum Zoogorillas schwerer sind
Gorillas in Zoos erreichen oft deutlich höhere Gewichte, Silberrücken teils über 250 kg. Gründe sind weniger Bewegung und energiereicheres Futter. Moderne Zoos füttern deshalb mehr Blätter und Gemüse und weniger Obst, um Übergewicht und Herzerkrankungen vorzubeugen – Herzleiden sind eine häufige Todesursache bei Gorillas in menschlicher Obhut.
Ernährung
Gorillas sind fast reine Pflanzenfresser. Ein Silberrücken frisst täglich bis zu etwa 20 kg Blätter, Stängel, Triebe und Früchte; Berggorillas fressen zudem Bambus, Flachlandgorillas mehr Obst. Insekten wie Ameisen und Termiten ergänzen den Speiseplan nur gering.
Kraft und Körperbau
Gorillas gehen meist im Knöchelgang auf allen vieren. Ihre Arme sind länger als die Beine, Brustkorb und Schultern sind massiv. Ein großer Teil des Gewichts entfällt auf Muskeln und einen voluminösen Verdauungstrakt, der große Mengen Pflanzenfasern verarbeiten muss.
Gorilla im Vergleich
Ein Silberrücken von 170 kg wiegt etwa so viel wie zwei bis drei erwachsene Männer (Durchschnittsgewicht in Deutschland rund 85 kg) und ist trotz geringerer Körpergröße deutlich kräftiger. Ein männlicher Löwe wiegt ähnlich viel.
Umrechnung: 160 kg
| Einheit | Wert |
|---|---|
| g | 160.000 |
| kg | 160 |
| lb | 352,74 |
| oz | 5.643,83 |
| st | 25,1957 |
Zum Vergleich
| Objekt | Gewicht | Verhältnis |
|---|---|---|
| Auto | 1.500 kg | 1 Auto ≈ 9,4 × Gorilla |
| Kuh | 650 kg | 1 Kuh ≈ 4,1 × Gorilla |
| Durchschnittsgewicht | 78,5 kg | 1 Gorilla ≈ 2 × Durchschnittsgewicht |
| Waschmaschine | 72 kg | 1 Gorilla ≈ 2,2 × Waschmaschine |
| Labrador | 30 kg | 1 Gorilla ≈ 5,3 × Labrador |
| Europalette | 25 kg | 1 Gorilla ≈ 6,4 × Europalette |
Häufige Fragen
Wie viel wiegt ein Gorilla?
Ein wild lebender Silberrücken wiegt meist 140–200 kg, ein Weibchen 70–100 kg. Im Zoo werden Männchen teils über 250 kg schwer.
Wie schwer ist ein Gorillababy?
Ein neugeborener Gorilla wiegt etwa 1,5–2,5 kg und damit weniger als ein menschliches Baby.
Welcher Gorilla ist am schwersten?
Der Östliche Flachlandgorilla ist die größte Unterart; Männchen erreichen in freier Wildbahn bis etwa 210 kg.
Wie groß ist ein Gorilla?
Ein aufgerichteter Silberrücken ist etwa 1,6–1,8 m groß, seine Arme spannen bis zu rund 2,6 m.
Quellen
- IUCN Red List
- WWF
- Smithsonian's National Zoo