Labrador Gewicht
Ein ausgewachsener Labrador Retriever wiegt meist 25 bis 36 kg: Rüden typischerweise 29–36 kg, Hündinnen 25–32 kg. Die Widerristhöhe liegt laut FCI-Standard bei 56–57 cm (Rüde) bzw. 54–56 cm (Hündin).
- Rüde
- 29–36 kg
- Hündin
- 25–32 kg
- Widerristhöhe Rüde
- 56–57 cm
- Widerristhöhe Hündin
- 54–56 cm
- Welpe mit 8 Wochen
- 5–7 kg
- ausgewachsen
- mit 12–15 Monaten (Brust bis ca. 2 Jahre)
- FCI-Gruppe
- 8, Standard Nr. 122
Gewicht Rüde und Hündin
Der FCI-Standard legt für den Labrador nur die Widerristhöhe fest, kein Gewicht. Die Werte unten sind Richtwerte für schlanke, gut bemuskelte Hunde. Labradore aus Arbeitslinien (Field Trial) sind oft 3–5 kg leichter und hochläufiger als Tiere aus Showlinien, die kräftiger und breiter gebaut sind.
| Rüde | Hündin | |
|---|---|---|
| Gewicht | 29–36 kg | 25–32 kg |
| Widerristhöhe (FCI) | 56–57 cm | 54–56 cm |
| Arbeitslinie, typisch | 28–32 kg | 24–28 kg |
Welpengewicht nach Alter
Ein Labradorwelpe nimmt im ersten halben Jahr pro Woche etwa 1 kg zu. Mit rund 6 Monaten hat er etwa zwei Drittel seines Endgewichts erreicht. Die Endgröße steht mit 12–15 Monaten fest; Brust und Muskulatur legen bis zum Alter von etwa 2 Jahren noch zu. Hündinnen liegen jeweils am unteren Rand der Spanne.
| Alter | Gewicht |
|---|---|
| 8 Wochen | 5–7 kg |
| 3 Monate | 10–14 kg |
| 4 Monate | 14–19 kg |
| 6 Monate | 20–27 kg |
| 9 Monate | 25–32 kg |
| 12 Monate | 27–35 kg |
Über- und Untergewicht erkennen
Labradore gehören zu den Rassen mit dem höchsten Anteil übergewichtiger Hunde. Ein Grund ist genetisch: Bei etwa jedem vierten Labrador fehlt ein Teil des POMC-Gens, was das Sättigungsgefühl dämpft. Solche Hunde betteln stärker und brauchen strikt abgewogene Rationen.
Beim Idealgewicht lassen sich die Rippen unter einer dünnen Fettschicht leicht ertasten, von oben ist eine Taille sichtbar. Ein fehlender Taillenknick, ein Fettpolster am Rutenansatz oder ein durchhängender Bauch deuten auf Übergewicht hin. Sichtbare Rippen und Hüftknochen gelten dagegen als zu dünn. Schon 10 % zu viel Gewicht belasten die für Hüft- und Ellenbogendysplasie anfälligen Gelenke.
FCI-Standard und Vergleich
Der Labrador Retriever ist in FCI-Gruppe 8 (Apportier-, Stöber- und Wasserhunde) unter Nr. 122 eingetragen; in Deutschland betreut der Deutsche Retriever Club (DRC) die Zucht im VDH. Der Standard beschreibt einen kräftig gebauten Hund mit breitem Schädel, tiefer Brust und der typischen „Otterrute“.
Zum Vergleich: Der Golden Retriever ist ähnlich schwer, aber durch das lange Fell optisch größer. Ein Labrador wiegt etwa so viel wie sechs bis acht Hauskatzen.
Umrechnung: 30 kg
| Einheit | Wert |
|---|---|
| g | 30.000 |
| kg | 30 |
| lb | 66,1387 |
| oz | 1.058,22 |
| st | 4,72419 |
Zum Vergleich
| Objekt | Gewicht | Verhältnis |
|---|---|---|
| Kuh | 650 kg | 1 Kuh ≈ 22 × Labrador |
| Durchschnittsgewicht | 78,5 kg | 1 Durchschnittsgewicht ≈ 2,6 × Labrador |
| Waschmaschine | 72 kg | 1 Waschmaschine ≈ 2,4 × Labrador |
| Katze | 4,2 kg | 1 Labrador ≈ 7,1 × Katze |
| Neugeborenes | 3,4 kg | 1 Labrador ≈ 8,8 × Neugeborenes |
| 1 Liter Wasser | 998 g | 1 Labrador ≈ 30 × 1 Liter Wasser |
Häufige Fragen
Wie schwer wird ein Labrador?
Rüden wiegen ausgewachsen meist 29–36 kg, Hündinnen 25–32 kg. Hunde aus Arbeitslinien sind oft leichter.
Wie viel wiegt ein Labrador mit 6 Monaten?
Mit 6 Monaten wiegt ein Labrador meist 20–27 kg, also rund zwei Drittel seines Endgewichts.
Wann ist ein Labrador ausgewachsen?
Die Endhöhe erreicht er mit 12–15 Monaten. Brust und Muskulatur entwickeln sich bis zum Alter von etwa 2 Jahren weiter.
Warum werden Labradore so schnell dick?
Neben Futterliebe spielt eine Genvariante (POMC) eine Rolle, die bei etwa 25 % der Labradore das Sättigungsgefühl schwächt. Abgewogene Rationen und Leckerlis aus der Tagesration helfen.
Quellen
- FCI-Standard Nr. 122 (Labrador Retriever)
- Deutscher Retriever Club (DRC)
- Raad van Beheer
- Raffan et al., Cell Metabolism 2016 (POMC-Gen)